Rennbericht

Italien 2026

Sascha Lenz fährt zum Auftakt der Truck-EM direkt aufs Podium

 

Gleich zwei Podestplätze konnte der Urmitzer MAN-Pilot Sascha Lenz vom Team SL Trucksport 30 beim Saisonauftakt der Truckracing Europameisterschaft in Misano holen. Vor mehr als 44.000 begeisterten Zuschauern an der italienischen Adriaküste, erlebte das Team nach dem grandiosen Saisonauftakt der deutschen Meisterschaft ein weiteres erfolgreiches Rennwochenende.

Doch danach sah es im ersten Qualifying noch nicht aus. Sascha erwischte dort keine richtig gute Runde und musste sich mit dem 8. Startplatz für das erste Rennen begnügen. Doch davon ließ sich der Urmitzer nicht aus der Ruhe bringen, kämpfte sich im Rennen nach vorne und wurde im Endergebnis als dritter gewertet. Ins zweite Samstagsrennen ging es durch das Reverse-Grid so von Rang sechs aus. Sascha ging hier kein unnötiges Risiko ein, fuhr ein kontrolliertes Rennen und sah die Zielflagge schließlich auf dem fünften Platz. Während die italienischen Fans dann die Nacht lautstark zum Tage machten, ging es für das Team SL Trucksport 30 an den Service.

 

Und auch im zweiten Qualifying am Sonntagmorgen war Sascha mit seiner Runde und Rang sechs nicht ganz zufrieden. Doch wie schon am Vortag kämpfte sich der MAN-Pilot nach vorne und beendete das erste Sonntagsrennen auf dem vierten Platz.

 

So ging es für Sascha von Rang fünf aus ins Abschlussrennen von Misano. Gleich im Getümmel der ersten Kurven fand der Urmitzer dann eine kleine Lücke, fuhr auf den dritten Platz nach vorne und konnte sich kurz danach auch den zweiten Rang erkämpfen.

Runde für Runde setzte sich Sascha weiter von den Verfolgern ab und fuhr so auch auf dem zweiten Platz durchs Ziel.

 „Auch wenn es nach den Qualifying-Ergebnissen vielleicht nicht so aussieht, bin ich mit unserem Saisonaufakt hier in Misano wirklich hochzufrieden.“, so ein strahlender Sascha Lenz am Sonntagabend. „Den fast 45.000 Zuschauern haben wir bei bestem Wetter tolle Überholmanöver geboten und mit meiner Rennpace bin ich mehr als glücklich. Ich glaube, dass ich im Qualifying einfach etwas zu viel wollte und das ist dann so ein wenig nach hinten losgegangen. Aber das gute ist, dass ich das ja selber beeinflussen kann und ich mich jetzt richtig auf den Slovakiaring freue.“



Italien 30.05. - 31.05.2026