Rennbericht

Italien 2024

Sascha Lenz fährt in Misano gleich zwei Mal aufs Podium

 

Einen richtig guten Saisonauftakt zur Truckracing-Europameisterschaft 2024 mit zwei dritten Plätzen erlebte MAN-Pilot Sascha Lenz vom Team SL Trucksport 30 auf dem Misano World Circuit.

Das ganze Wochenende an der italienischen Adriaküste war wieder ein grandioses Spektakel mit spannenden Rennen, einer tollen Truckshow sowie einer großen Industrieausstellung. Von all dem Trubel ließ sich Sascha aber nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich im ersten Qualifying am Samstag den vierten Startplatz für das erste Rennen.

 

Mit einem perfekten Start überrumpelte der MAN-Pilot direkt seinen spanischen Markenkollegen Antonio Albacete und fuhr auf Rang drei nach vorne. Hinter Norbert Kiss und Jochen Hahn sicherte sich Sascha so das erste Podium der neuen Saison.

 

Beim Start zum zweiten Samstagsrennen sah Sascha dann schon wie der Pechvogel des Rennens aus. José Eduardo Rodrigues war dem Lenz-MAN im Getümmel der ersten Kurve aufs Heck gedonnert und die Trucks hatten sich untrennbar verhakt – die logische Folge war der Rennabbruch mit der roten Flagge. Doch Sascha hatte Glück im Unglück und konnte nach einer kurzen Reparatur das Rennen beim Neustart vom letzten Platz aus in Angriff nehmen.

 

Gleich in den ersten Kurven machte der MAN-Pilot einige Positionen gut, konnte sich bis ins Ziel auf Platz drei nach vorne kämpfen und vom letzten Startplatz tatsächlich noch aufs Podium fahren.

 „Am Sonntag haben wir uns leider etwas beim Setup vertan.“ gab Sascha am Sonntagabend zu Protokoll. „Aber mit den Ergebnissen vom Samstag sind wir mehr als zufrieden und haben gezeigt, dass wir auch diese Saison wieder ganz vorne mitfahren können. Ein großes Dankeschön geht an mein Team, das den Truck nach der Kollision mit José in kürzester Zeit wieder rennfertig machen konnte. Ohne diese mega Leistung hätte ich in diesem Rennen nicht mehr aufs Podium fahren können.“


Im Qualifying am Sonntag sicherte sich Sascha dann erneut Startplatz vier. Diesmal konnte der MAN-Pilot allerdings keine Positionen gutmachen und musste sich im ersten Sonntagsrennen auch mit Rang vier begnügen.

 

Und auch im Abschlussrennen des Wochenendes fehlte Sascha etwas das Rennglück. Nach spannenden Zweikämpfen sah der SL Trucksport-Pilot die Zielflagge schließlich auf Position sieben.